| Angeln in der Oberlausitz |
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Bereits in der ehemaligen DDR erfreute sich das Angeln in der Lausitz großer Beliebtheit, insbesondere in den zahlreichen Teichen der Region. Mittlerweile ist das Angeln auch in den Flüssen vor Ort wieder möglich. Mit besonderer Begeisterung wird heute wieder das Forellenfischen in den Flüssen Mandau (slawisch: mantava - trübes Wasser) und Neiße betrieben. Täglich ist dem Angler dort erlaubt, 2 Forellen zu entnehmen. Daneben konnten bei der letzten Sommer-Tour durch die Region zahlreiche Rapfen in der Neiße gesichtet werden, die zwischen schattigen und sonnigen Plätzchen hin und her wechselten und in dem klaren Wasser leicht zu entdecken waren. Insgesamt lassen sich mehr als 30 Fischarten vornehmlich im Naturraum Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft finden. Neben dem Raubfischangeln auf Hecht, Barsch und Zander ist das Friedfischangeln auf Karpfen, Plötze und Schleie möglich.
Prämissen für das Angeln in der Region: Die Voraussetzung für das Angeln in der Region ist ein gültiger Fischereischein sowie eine für den jeweiligen Bereich ausgestellte Angelkarte: der so genannte Erlaubnisschein. Kinder und Jugendliche erhalten vom 10. bis 16. Lebensjahr einen Jugendfischereischein ohne Prüfung. Der berechtigt wiederum zum Kauf eines Erlaubnisscheines. Kinder und Jugendliche dürfen jedoch nur in Begleitung eines volljährigen Fischereischeininhabers angeln. Gäste aus anderen Ländern erhalten ihren Fischereischein nach Vorlage ihrer Fischerei- oder Fanglizenz bzw. des Mitgliedsbuches ihres Fischerei- und Angelvereins. |